Die wichtigsten Begriffe beim
Handel mit Hebelzertifikaten:
Emittent:
Der
Emittent ist der Herausgeber des Zertifikates. Dabei handelt es
sich um Geschäftsbanken (z.B. ABN-Amro, Deutsche Bank, Commerzbank
)
Basiswert: Der Gegenstand des Kontrakts. In Frage kommen zum Beispiel
Aktien, Rohstoffe und Indizes.
Type: Bei Hebelzertifikaten unterscheidet
man zwischen Long- und Short-Zertifikaten. Der Käufer eines
Long-Zertifikates spekuliert auf steigende Kurse, der des Short-Zertifikates
auf sinkende Kurse des Basiswertes. Long-Zertifikate werden häufig
auch als Turbo, Bull, Wave-Call oder Turbo-Call bezeichnet. Spricht
man von Short, Bear, Wave-Put oder Turbo-Put sind damit Short-Zertifikate
gemeint.
Strike/Knock-Out: Alle Hebelzertifikate besitzen eine Knock-Out-Barriere. Dieses
Niveau darf der Kurs des Basiswertes nicht unter- (bei Long-Zertifikaten)
bzw. überschreiten (bei Short-Zertifikaten). Ansonsten verfällt
das Zertifikat. Bei der Ausgestaltung der Knock-Out-Barriere gibt
es von Emittent zu Emittent unterschiede.
Laufzeit: Bei Hebelzertifikaten unterscheidet man zwischen Hebelzertifikaten
mit Laufzeit und Zertifikaten ohne Laufzeit-Beschränkung,
auch Open-End-Zertifikate genannt. Sollte das Open-End-Zertifikat
nicht ausgeknockt werden, kann das Zertifikat beliebig lange gehalten
werden. Bei Hebelzertifikaten mit einer Begrenzung der Laufzeit
steht ein Verfallstermin, an dem der Handel eingestellt wird.
In diesem Fall wird der aktuelle Wert des Zertifikates dem Anleger
gutgeschrieben, soweit dieser das Zertifikat nicht zuvor veräußert
hat.
Hebel: Mit dem Hebel wird die prozentuale Preisveränderung
eines Zertifikates angegeben, wenn der Kurs des Basiswertes um
1 Prozent sinkt oder steigt. Zur Berechnung des Hebels dient folgende
Formel: Hebel = Kurs Basiswert / (Bezugsverhältnis : Kaufkurs
(Brief) des Zertifikates)
Verweise
Derivate
(Übersicht)
Häufige
Fragen beim Handel mit Hebelzertifikaten
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