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Unsere Stopp-Loss-Strategie
Der Erhalt des Kapitals sollte für jeden Aktionär höchste Priorität haben. Denn, ohne Geld ist es nicht möglich zu investieren und Gewinne zu erwirtschaften. Deshalb muss jede Position im Depot durch einen Stoppkurs abgesichert werden. Trotz hervorragender Recherchearbeit ist ein Verlust nie auszuschließen. Genau aus diesem Grund müssen Sie schon im Vorfeld eines Investments einen Plan für die Minimierung eines möglichen Verlustes zur Hand haben. Nur wenn Sie Ihre Stopp-Loss-Strategie ohne Ausnahme konsequent verfolgen, werden Sie an der Börse dauerhafte Gewinne erzielen und Geld mit Aktien verdienen. Sie kennen sicherlich die Börsenweisheit: Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen!

Je nach Volatilität eines Wertes positionieren wir den "mentalen" Stoppkurs in der Regel zwischen 10-15 Prozent unter dem Einstiegskurses. "Mentaler" Stoppkurs bedeutet, dass wir den Stopp niemals ins System bei unserer Bank oder dem Broker setzen. Wir "merken" uns den Stoppkurs! In der Praxis sollten Sie diesen natürlich sorgfältig notieren und jederzeit griffbereit haben. Fällt unsere Aktie im Handelsverlauf unter den von uns festgelegten "mentalen" Stoppkurs, verkaufen wir diese nicht! Die Erfahrung zeigt, dass es gerade bei Nebenwerten Intraday zu starken Kursschwankungen kommen kann. Die Gefahr auf Grund solch kurzfristiger Volatilitäten ausgestoppt zu werden ist für den Anleger groß, der den Stoppkurs fest im System bei der Bank oder dem Broker verankert hat. Denn, sobald die Aktie den Stopp unterschreitet, verkauft das System die Position automatisch und der Anleger steht ohne seine Aktie dar. Dies ist besonders schmerzhaft, wenn der Titel sich in den darauffolgenden Handelsstunden wieder deutlich erholt und eventuell sogar im weiteren Tagesverlauf noch ins Plus dreht. Nicht selten wird ein kurzfristiges, starkes Absacken eines Kurses bei marktengen Werten sogar durch im System platzierte Stopp-Loss-Orders ausgelöst. Wir sprechen in diesem Fall vom einem "Dominoeffekt". Ein Stopp fällt nach dem anderen und der Kurs gibt dadurch in kürzester Zeit enorm nach. Der kluge Anleger nutzt diese Situation zum günstigen Einstieg, während die Investoren mit dem Stoppkurs im System mit leeren Händen dastehen.

Sollte der Kurs allerdings zum Handelsschluss weiterhin unter unserm "mentalen" Stopp notieren, müssen wir diese Situation äußerst aufmerksam betrachten. Folgendermaßen gehen wir vor: Steigt der Kurs im Laufe der ersten Handelsstunde des folgenden Tages nicht wieder über unseren Stoppkurs, verkaufen wir konsequent! In diesem Fall ist absolute Disziplin gefragt! Es gibt keine Ausrede für uns, diese Strategie nicht zu verfolgen. Wir überlegen nicht, wir verkaufen! Ohne Wenn und Aber! Nur durch ein solches konsequentes Handeln ist eine effektive Verlustbegrenzung möglich!

Bei steigenden Kursen verfahren wir ebenfalls nach dieser Strategie und ziehen unsern "mentalen" Stoppkurs zur Gewinnabsicherung immer enger nach!

Für uns gibt es nur eine Ausnahme: Beim Trading mit Derivaten setzen wir den Stoppkurs direkt ins System bei unserem Broker.

Es gibt zahlreiche weitere Stopp-Loss-Strategien, wobei keine unfehlbar ist. Wir haben uns für diese Variante entschieden, weil wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Anhand unserer Aktien-Musterdepots können Sie direkt verfolgen, wie wir diese Strategie in der Praxis umsetzen.

Verweise
Börsentipps (Übersicht)
 Wichtige Kennzahlen der fundamentalen Aktienanalyse
Die größten Börsenfehler!
Unsere Stopp-Loss-Strategie!
So profitieren Sie vom Rohstoff-Boom
Börsenzitate

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