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Börsen-ABC: C

Unser Börsen-ABC erklärt die wichtigsten und am häufigsten benutzten Fachbegriffe aus der Börsenwelt. Das Börsen-ABC wird ständig erweitert und soll alle wichtigen Fachbegriffe abdecken, die im Aktienwesen gängig sind. Vermissen Sie einen wichtigen Begriff, schreiben Sie bitte eine Mail an unser Service-Team!

Call

Mit dem englischen Begriff "Call" wird eine Kaufoption bezeichnet. Der Käufer erwirbt das Recht (nicht die Pflicht) die während der Laufzeit angebotenen Wertpapiere zu festgelegten Preisen zu kaufen. Die Verkaufsoption ("Put") ist das Gegenteil der Kaufoption.

Chart

Ein Chart bezeichnet die graphische Darstellung der Kurs- und Umsatzentwicklung von Wertpapieren, Branchen oder Börsen. Es können Entwicklungen eines Tages oder längerfristige Tendenzen optisch zugänglich gemacht werden. Vergangene Kursentwicklungen werden analysiert um eine zukünftige Entwicklung des Kurses abzuleiten.

Computerhandel

Der Computerhandel bezeichnet die Vermittlung von Wertpapiergeschäften per Computernetz. Ein Zentralrechner übernimmt die Funktion des Kursmaklers, Angebot und Nachfrage anzustimmen. Experten glauben, dass die Bedeutung des Computerhandels weiter zunehmen wird und den traditionellen Handel an der Börse in der Ferne ablösen könnte.

Courtage

Für die Vermittlung von Wertpapiergeschäften erhält der Kursmakler eine Provision, die Courtage. Sie ist einheitlich festgesetzt und beträgt einen bestimmten Prozentsatz vom Nennwert der vermittelten Wertpapiere.

Crash

Ein dramatisch schneller Abfall der Börsenkurse wird als Crash bezeichnet. Dieser bringt hohe finanzielle Einbußen für den Aktionär. Vorteile ergeben sich höchstens für Neu-Anleger, die zu einem solchen Zeitpunkt günstig einsteigen können. Der erste Börsenkrach fand 1929 an der New Yorker Börse statt, durch den in der Folge weitere Finanzplätze mitgerissen wurden.